Die Birma Katze: Alle Infos zur Rasse & Haltung

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In der heutigen Zeit wird die Birma Katze von vielen Menschen als Modekatze angesehen. Es handelt sich bei dieser Katze um eine äußerst sanftmütige und freundliche Katze. Doch ist sie auch die richtige Katze für dich? Mehr dazu erfährst du in unserem Birma Katze Ratgeber.

Birma Katze Ratgeber

Die Birma-Katze ist eine Rassekatze mit halblangem Fell, die zu den Halblanghaarkatzen zählt. Birmakatzen sind Teilalbinos, sogenannte Point-Katzen, mit einem hellen, weichen Körperfell und dunklen Abzeichen an den Akren, den kühleren Körperstellen wie Gesicht, Ohren, Schwanz, Beinen und Hoden. Sie sieht besonders schön aus, doch sie benötigt auch Pflege. Im Birma Katze Ratgeber verraten wir alles wichtige.

Birma Katze Aussehen

Birma Katze Aussehen

Es handelt sich bei der Birma Katze um eine wunderschöne Katze, die durch ihr Aussehen bei sehr vielen Menschen beliebt ist. Seit der Zucht hat sich die Birma Katze in ihrem Aussehen kaum verändert. Der Kopf der Katze ist, wie auch die Ohren sehr rund. Dazu hat die Katze kräftige blaue Augen, die wunderschön glänzen. Von Aussehen ist sie der Siamkatze sehr ähnlich.

Der Körper der Katze ist etwas kräftiger und muskulöser. Das Fell der Katze ist sehr flauschig und hat die typischen Point-Farben. Die Beine, der Schwanz, das Gesicht und die Ohren sind im Vergleich zum restlichen Fell immer etwas dunkler. Ein besonderes Merkmal dieser Katze sind ihre „Handschuhe“. Der Grund dafür ist, dass die runden Pfoten ausschließlich eine weiße Färbung aufweisen.

Birma Katze Geschichte

Bis heute ist die Herkunft der Birma Katze nicht geklärt. Jedoch sagt man der Katze nach, dass sie bereits im Orient als Tempelkatze ihren Einsatz hatte. Aus diesem Grund wird die Katze auch sehr häufig die „Heilige“ genannt.

Die heutige Birma hat ihre Wurzel jedoch in Frankreich. Ein sogenannter Mr. Vanderbilt brachte die Katze im Jahre 1919 nach einer Orient-Reise nach Frankreich mit. Zwar verunglückte der Kater bei der Überfahrt, doch dennoch wollte der Franzose die Zucht dieser Katzen unbedingt fortsetzen. Die Jungen verpaarte er also mit Siamkatzen oder auch Perserkatzen. Im Jahre 1925 wurde die neue Rasse in Frankreich bereits anerkannt.

Birma Katze Informationen
©markt.de

Birma Katze Charakter 

Es handelt sich bei der Birma um eine sehr sanftmütige und freundliche Katzenrasse. Die Katze benötigt sehr viel Zuwendung ist zudem sehr menschenbezogen. Sie kann sich allen verschiedenen Gegebenheiten schnell anpassen und vertraut sich auch fremden Menschen schnell an.

Sie sind genügsam und alles andere als aggressiv. Die Krallen zeigt die Katze nur im Ernstfall. Eine Birma Katze ist die perfekte Familienkatze. Sie liebt tägliche Streichel- und Kuscheleinheiten von ihren Besitzern. Darüber hinaus sind die fröhlichen Katzen bis zum Ende ihres Lebensalters sehr verspielt und neugierig.

Birma Katze Haltung & Pflege

Bevor du dir eine Birma Katze kaufst, solltest du dir sicher sein, dass du für das Tier auch genügend Zeit hast und die über einen langen Zeitraum darum kümmern kannst. Der Grund dafür ist einfach, denn die Katzen mögen es überhaupt nicht, wenn sie alleine sein müssen.

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Es ist vom Vorteil, wenn die Katzen einen Artgenossen zum Kuscheln und Spielen haben. Das Fell der Birma Katze ist halblang und äußerst pflegeleicht. Es besitzt nämlich so gut wie keine Unterwolle. Dadurch sich die Katze regelmäßig selbst mit ihrer Zunge putzt, solltest du die Katze ständig bürsten, damit sie nicht so viele Haare verschluckt.

Achte immer darauf, dass lose Haare entfernt werden. Das Fell der Katze neigt generell nicht zu verfilzen und darüber hinaus haart die Katze recht wenig. Im Herbst und Frühjahr findet der Fellwechsel der Katzen statt, in dieser Zeit empfiehlt es sich auch, wenn man die Katze öfters bürstet. Katzen, die ein langes Fell haben, verschlucken immer wieder Haar. Im schlimmsten Falle kann es hier auch zu Haarballenbildungen kommen. Dies kann man jedoch mit speziellem Katzenfutter verhindern.

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Birma Katze kaufen

Eine Birma Katze sollte auf keinem Fall aus einer Kleinanzeige, sondern bei einem seriösen Züchter gekauft werden. Schnäppchen-Angebote sollten unbedingt vermieden werden. In vielen Fällen handelt es sich bei solchen Billig-Katzen gar nicht um Birmas. Das Geld, welches du dir beim Kauf solcher Katzen ersparst, wirst du später bestimmt beim Tierarzt ausgeben müssen, da solche Katzen bereits erkrankt sind und immer wieder krank werden.

Kauf dir unbedingt ein gesundes Kätzchen bei einem seriösen Züchter. Eine Birma Katze kostet dort ungefähr zwischen 500 und 850 Euro. Beim Preis kommt es natürlich auch darauf an, ob du die Katze als Hauskatze oder Zuchtkatze kaufen möchtest. Möchtest du die Katze züchten, kann der Preis etwas höher ausfallen. Falls dir dies zu teuer ist, hast du natürlich auch die Möglichkeit, dass du dir eine Birma Katze in einer Notfallstation holst. Jedoch solltest du hier einen Rassenabstrich machen, um sicherzugehen, dass es sich hierbei auch um eine Birma Katze handelt.

Kauft man eine Birma Katze direkt beim Züchter, sollte man sich dort auch die anderen Tiere etwas genauer unter die Lupe nehmen. Dadurch man bei den Kitten die Farbe des Fells noch nicht richtig erkennen kann, können die die anderen Katzen Aufschluss darüber geben. Außerdem empfiehlt es sich auch, die Eltern der Kitten anzusehen.

FAZIT: Birma Katze

Die Birma Katze ist die richtige für dich, wenn du ebenfalls verschmaust bist und das selbe von deiner Katze erwartest. Da sie sich recht schnell anpassen kann und auch keine außergewöhnliche Pflege benötigt, eignet sie sich hervorragend als Hauskatze.

Hast du noch weitere Fragen zur Birma Katze, so hinterlasse uns einfach einen Kommentar. Oder berichte uns doch von deinen Erfahrungen mit der Birma Katze, falls du dich für diese entscheiden hast.

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